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1947
Es begann mit einer gescheiterte Vereinsgründung da keine entsprechenden Vereinsstatuten der Bezirkshauptmannschaft vorgelegt werden konnten.


1948
Vereinsgründung unter Sparkassendirektor Leopold Gröber.
Zwei weitere prominente Mitbegründer waren Otto Ernegger, er war lange Jahre Bürodirektor der BH Lilienfeld und Werner Wörndle, Lehrer und später Leiter des Kirchenchores.

In den Statuten von 1948 steht zu lesen:
Der Zeit entsprechend durften keine belasteten Mitglieder der NSDAP dem neu gegründeten Verein beitreten, weder als Funktionär, noch als Spieler, noch als Mitglied. Für die damalige Zeit typisch sind auch die Passagen in den Statuten wie „Der Trainer ist für die Kampfkraft der Mannschaft verantwortlich“, oder „Den Anweisungen des Trainers als Übungsleiter haben die Spieler Folge zu leisten“. Auch die Disziplin der Spieler war damals in den Statuten festgeschrieben.


1948 - 1979
In den ersten Jahren wurden die Heimspiele in Traisen ausgetragen. Erst 1952 wurde der Fußballplatz in Lilienfeld eröffnet.
Heute unvorstellbar: Zu den Spielen fuhr man damals mit dem Lastauto!

Der erste Obmann war Leopold Gröber, ihm folgte der Apotheker Magister Franz Hübsch. Dentist Franz Hacker war ebenfalls an der Spitze des SCL zu finden, Präsidenten war damals Johann Kollar sen. Nach Franz Hacker kam in 1970er-Jahren Obmann Werner Wiesbauer, SektionsleiterEduard Fürst legte den Grundstein für äußerst erfolgreiche Jahre.

Unter Obmann Erwin Martinetz gab es einen tollen Höheflug:
1976 Aufstieg in die Unterliga mit Meistertitel. In 3 Jahren Oberliga war Offensive angesagt. Die Mannschaft erzielte 51, 66, bzw. 52 Tore pro Jahr, wir hatten Stammpublikum sogar aus dem Raum St.Pölten.


1980 - 1981
Der Sportlicher Gipfel wurde 1980 mit dem Aufstieg in die Landesliga erreicht. Höhepunkt war sicherlich gleich das erste Spiel, das Lokal-Derby gegen den WSV Traisen vor 1200 Zuschauern, dass wir mit 2:1 gewinnen konnten.
Friedrich Chrapko wurde vom Kremser SC für die Regionalliga verpflichtet. Er ist somit der erfolgreichste Spieler des SCL!
Nach 1981 ging es mit dem SCL leider kontinuierlich bergab.


1982 - 2004
Neuer Obmann wurde Hans Haberfellner.
Ihm folgte Josef Holzer, der wie sein Vorgänger, den SC Lilienfeld in einer sehr schwierigen Situation fand. Der Abstieg in die 2. Klasse war nicht zu verhindern. In dieser Zeit wurde das Spielfeld saniert und die Tribüne wurde gebaut. Sportlich ging es wieder aufwärts: Nach dem Meistertitel Ende der 1980er-Jahre in der 2.Klasse gelang 1992 überraschend wieder ein Meistertitel und damit der Aufstieg in die Unterliga. Nach einem Jahr Unterliga und einigen Jahren 1. Klasse landete der SCL wieder in der letzten Spielklasse.

Walter Breitler folgte Mitte der 90iger Jahre als Obmann.
1997 übernahm Rudolf Grundböck das Steuer, eine Generalsanierung nach Hochwasserschaden war erforderlich. 2003 folgte Harald Breitler. Die sportliche Situation war in diesen Jahren zum Teil schwierig.


2005 - 2006
Im Dezember 2005 übernahm Gernot Edy den Obmann.
2006 erfolgte der Bau einer Beregnungsanlage samt Platzsanierung.

Seit 2006 spielt erstmals eine Damenmannschaft Meisterschaft.

In der Saison 2005/2006 belegte der SC Lilienfeld in der 2. Klasse Traisental den 4. Platz, mit 51 Punkten, 14 Siegen, 9 Unentschieden, 5 Niederlagen und einem Torverhältnis von 76:43.


2007
In der Saison 2006/2007 sollte unter Trainer Thorsten Sassmann endlich der Meistertitel in der 2. Klasse Traisental geholt werden. Mit 66 Punkten, 21 Siegen, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen und einem Torverhältnis von 117:31, musste sich der SC Lilienfeld auswärts im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Pyhra, vor 1200 Zuschauern mit 5:2 geschlagen geben. Der Rückstand betrug lediglich 2 Punkte.

Ein anderer Höhepunkt war der Vereinsgebäude Neubau Anfang 2007 bis Mitte 2007.


2008
Die Saison 2007/2008 begann turbulent. Nach einer desaströsen Leistung im ersten Spiel gegen den WSV Traisen, entschied sich Trainer Thorsten Sassmann nach der bitteren 5:1 Niederlage dazu, dass Handtuch zu werfen.
Interimsmäßig übernahm für einige Runden Co-Trainer Markus Wieser das Ruder. Neuer Spielertrainer wurde Mario Weilbold, der den SC Lilienfeld zu dem lang erwartetem Meistertitel führte.
Mit 22 Siegen, 2 Niederlagen, 2 Unenschtieden und einem Torverhältnis von 112:26 setzte man sich mit 3 Punkten Vorsprung gegen den SV Pressbaum durch, der durch ein Relegationsspiel dann aber auch noch den Aufstieg in die 1. Klasse West-Mitte schaffte.


2009
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Herbstsaison,  konnte der SC Lilienfeld mit einer sensationellen Frühjahrssaison noch den 4. Platz, punktegleich mit dem SV Böheimkirchen, erreichen und somit auf eine sehr erfolgreiche Saison 2008/2009 zurückblicken.


2010
Vor der Saison 2009/2010 verließen Spielertrainer Weilbold und einige andere Stützen den Verein. Mit Ljumni Zendeli wurde erneut ein Spielertrainer verplichtet. Nach einer sensationellen Herbstsaison und einem eher schwächeren Frühjahr, konnte sich der SC Lilienfeld noch über den hervorragenden 2. Platz in der 1. Klasse West-Mitte freuen.
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